Was ist Portfolio Intelligence?
Portfolio Intelligence ist die Auswertungsebene über einem Portfolio Tracker: Sie zeigt nicht nur, wie sich ein Depot entwickelt hat, sondern über welche Verbindungen Ereignisse auf die einzelnen Positionen wirken. EchoDestiny Portfolio Intelligence führt dafür einen Wissensgraphen aus Wertpapieren, Unternehmen, Personen, Regionen und Aufsichtsbehörden — jede Verbindung mit Belegtyp, Quelle und Datum.
Was beeinflusst den Aktienkurs eines Unternehmens?
Einen Aktienkurs beeinflussen Ergebnisse und Prognosen des Unternehmens selbst, Entscheidungen seiner Führungspersonen, Abhängigkeiten in der Lieferkette, Absatz- und Produktionsregionen, Regulierung und Aufsicht sowie das allgemeine Zins- und Marktumfeld. EchoDestiny bildet genau diese Abhängigkeiten als Verbindungen ab und macht sichtbar, welche Meldung über welche Kette auf welche Position wirkt.
Ist EchoDestiny Portfolio Intelligence eine Anlageberatung?
Nein. EchoDestiny Portfolio Intelligence ist ein Recherche- und Analysewerkzeug und gibt keine Anlageberatung. Es spricht keine Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlung für einzelne Positionen aus. Bewertungen, Kennzahlen und Wahrscheinlichkeiten sind Eigenschaften des jeweiligen Wertpapiers und für alle Nutzer identisch — sie berücksichtigen weder die persönliche Vermögenslage noch die Anlageziele oder die Risikotragfähigkeit einer einzelnen Person.
Worin unterscheidet sich das von einem gewöhnlichen Portfolio Tracker?
Ein Portfolio Tracker beantwortet die Frage „wie steht mein Depot?" — er zeigt Bestand, Entwicklung und Verteilung. EchoDestiny beantwortet zusätzlich die Frage „warum bewegt es sich?": Zu jeder Position wird die Kette aus Unternehmen, Personen, Regionen und Regulierung sichtbar, über die eine Meldung wirkt. Kein Wert entsteht dabei aus einer Vermutung: Jede Verbindung trägt ihren Belegtyp, ihre Quelle und ihr Datum.
Woher kommen die Daten und die Verbindungen im Graphen?
Die Verbindungen stammen aus belegbaren öffentlichen Quellen: Geschäftsberichte und Pflichtveröffentlichungen (etwa SEC-Filings und der Bundesanzeiger), Angaben der Unternehmen selbst, Rechtsakte und Aufsichtsentscheidungen sowie redaktionelle Nachrichtenquellen. Jede Verbindung ist mit ihrem Belegtyp — Tatsache, Berichtet, Einschätzung oder Hypothese — sowie mit Quelle und Datum gekennzeichnet. Fehlt für eine Angabe eine Quelle, wird sie nicht angezeigt statt geschätzt.
Was bedeuten die Belegtypen an einer Verbindung?
„Tatsache" bezeichnet eine belegte, unstrittige Angabe wie eine Vorstandsbesetzung laut Unternehmensangaben. „Berichtet" bezeichnet eine Angabe aus einer benannten Quelle, etwa ein im Geschäftsbericht ausgewiesenes Umsatzsegment. „Einschätzung" kennzeichnet eine aus Regeln abgeleitete Bewertung. „Hypothese" kennzeichnet eine unbestätigte Annahme, etwa ein Übernahmegerücht. Eine Tatsache steht für sich, ohne Wahrscheinlichkeit — das erzwingt die Datenbank selbst, damit Gemessenes und Vermutetes nie verschwimmen.
Welche Personen werden im Graphen erfasst — und ist das datenschutzkonform?
Erfasst werden ausschließlich Personen in ihrer öffentlichen Rolle mit Bezug zu einem Wertpapier: Vorstände, Aufsichtsratsmitglieder, Großaktionäre sowie Politiker und Regulierer, deren Entscheidungen ein Unternehmen unmittelbar betreffen. Berücksichtigt werden nur öffentliche Äußerungen in dieser Rolle — Pflichtmeldungen, Interviews, Pressekonferenzen, Quartalsberichte. Private Lebenssachverhalte werden weder erfasst noch ausgewertet.
Kann ich mein Depot importieren?
Ja. Positionen lassen sich manuell erfassen oder per CSV-Datei importieren; die Zuordnung der Spalten wird dabei geführt. Wertpapiere werden über Name, Kürzel oder ISIN eindeutig aufgelöst. Deine Depotdaten liegen konto-getrennt mit Zeilen-Sperre auf Datenbankebene — der Wissensgraph selbst bleibt davon unberührt, denn er ist für jedes Konto derselbe.
Wie erfahre ich von Ereignissen, die mein Depot betreffen?
Über den Morgen-Brief per E-Mail und optional per Telegram. Er nennt die Meldungen des Tages, die deine Positionen betreffen, jeweils mit der Kette, über die sie wirken, und mit der Quelle. Der Brief erläutert deine Exponierung — er gibt keine Empfehlung, eine Position zu verändern.
Werden meine Depotdaten in der EU gespeichert?
Ja. Datenbanken, Verarbeitung und Backups laufen auf EU-Infrastruktur. EchoDestiny ist DSGVO-konform aufgebaut und erzwingt Konto-Trennung mit Row-Level Security auf Datenbankebene. Deine Depotdaten verlassen die EU nicht.
Für wen eignet sich EchoDestiny Portfolio Intelligence?
Für Privatanleger und Sparer, die verstehen wollen, woran ihre Positionen tatsächlich hängen; für aktive Anleger und Börsianer, die Ereignisse früh einordnen wollen; für langfristige Aktionäre, die Klumpenrisiken über scheinbar unabhängige Positionen hinweg erkennen wollen; und für Vermögensverwalter und Berater, die ihre Einschätzung gegenüber Mandanten mit belegten Quellen begründen müssen. Konten lassen sich als Geschäftskonto mit mehreren Mitarbeitenden führen.